Ein kurzer Überblick über die verschiedenen Briefkasten-Bauformen
Wandbriefkästen
Ein Briefkasten für die Wand ist praktisch und kann leicht montiert werden. Die Montagehöhe kann man frei wählen. Befestigt man die Postaufbewahrungsbox im Eingangsbereich, hat das den Vorteil, dass er stets gut beleuchtet ist. Wandbriefkästen kann man so kaufen, dass sie optimal zur Fassade des Hauses passen. Sie werden einfach mit den geeigneten Dübeln an der Hauswand befestigt. Das Montagematerial liegt dem Markenprodukt bei. Auf der Briefkasten-Rückseite sind die Montagelöcher in den meisten Fällen schon vorgebohrt. Bevorzugtes Material für einen Wandbriefkasten ist Edelstahl. Weitere Werkstoffe wie feuerverzinktes und lackiertes Stahlblech in vielen RAL-Farben, Kunststoff oder eine Kombinationen aus mehreren Materialien kommen ebenfalls häufig zum Einsatz. Einen Metall-Postkasten hat man viele Jahre lang. Ist er an einer wettergeschützten Stelle montiert, hält er um so länger. Der Hauseingang ist in den meisten Fällen überdacht, so dass Feuchtigkeit nicht von oben in den Postkasten gelangen kann.
Standbriefkästen
Ein Standbriefkasten wirkt immer repräsentativ. Weithin sichtbar, wird er an Pfosten, einer Säule oder einem Ständer befestigt und freistehend auf dem Grundstück, meist im Vorgarten, hinter dem Zaun oder in der Nähe der Haustür aufgestellt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Standbriefkästen im Untergrund zu verankern. Vor der Montage wird der Standort festgelegt. Dabei sind einige praktische Aspekte zu beachten. Da man täglich den Postkasten entleert, sollte der Weg vom Haus zu diesem nicht zu lang sein. Angenehm ist es, wenn man immer trockenen Fußes dorthin gelangt. Ein wettergeschütztes Fleckchen ist immer eine gute Wahl. Auch die Beschaffenheit des Untergrundes sollte vor der Aufstellung des freistehenden Briefkastens bekannt sein. Besteht der Boden aus fester Erde, kann man den Ständer beispielsweise nicht aufschrauben, sondern muss diesen einbetonieren. Sind Beton- und Pflasterflächen vorhanden, kann der Ständer auf dem Boden angeschraubt werden. Der Standkasten sollte dort stehen, wo Briefträger und Bewohner leichten Zugang zum Briefeinwurf haben.
Große Postkästen Modelle für Firmen und zur gewerblichen Nutzung
Für die gewerbliche Nutzung empfehlen sich besonders Großraumbriefkästen mit einem hohen Fassungsvermögen. Das Aufnahmevolumen kann manchmal das wichtigste Kaufkriterium sein. Viel Platz im Innenraum ist wichtig, damit die Post ohne Knicke aufbewahrt werden kann. Der Briefschlitz sollte so dicht schließen, dass keine Nässe ins Innere eindringen kann. Der Kasten sollte so groß sein, dass Briefsendungen in den Innenraum eingeworfen werden können und dort liegend gelagert werden. Ein Postkasten, der überquillt, macht es Fremden leicht, sich der Post zu bemächtigen. Herausragende Zeitungen und Briefe im Großformat können so sehr schnell durchnässen und unbrauchbar bzw. unleserlich werden. Die Großbriefkästen können natürlich nicht nur gewerblich genutzt werden. Großfamilien, die viel Post erhalten, oder jemand, der gern und viel online Waren bestellt, wird mit diesen Briefkästen im Großformat eine gute Wahl treffen. Ein weiterer Vorteil: Eine Abwesenheit von mehreren Tagen oder ein Kurzurlaub ist unproblematisch, da genügend Raum für die Brief- und Postsendungen vorhanden ist. So müssen nicht einmal Nachbar oder Freunde bemüht werden, um den Kasten auszuleeren.
Schmaler Briefkästen
Der Postkasten muss sich an der Vorderseite des Hauses befinden, damit er leicht zugänglich ist. Wohl niemand möchte, dass der Briefzusteller tagtäglich das ganze Grundstück durchquert, um an den Post-Aufbewahrungskasten zu gelangen. Ist der Platz im Vorgarten sehr knapp bemessen, hat man trotzdem viele Möglichkeiten, um einen passenden Kasten für die Post zu finden, der gefällt. Wer es bequem liebt, montiert einen Wandbriefkasten neben der Eingangstür. Ein schmaler Briefkasten benötigt auch in kleinen Hauseingängen nur wenig Platz, so dass man auf ein Wandmodell nicht verzichten muss. Das richtige Modell ist hier ein Postbriefkasten im Hoch- statt im Querformat. Ist die Briefbox zudem nicht sehr tief, fällt sie kaum ins Auge. Leicht gewölbte Kästen sind oben und unten schmal, haben keine spitzen Kanten und somit ideal geeignet. Dieser Wandkasten kann aus Kunststoff, Edelstahl oder lackiertem Stahlblech gefertigt sein. Durch die nach vorn gewölbte Form ist trotzdem genügend Aufnahmevolumen für Briefsendungen und Zeitschriften vorhanden.
Flacher Briefkästen
Bei dieser speziellen Bauweise verhält es sich ähnlich wie im vorhergehenden Absatz beschrieben. Auch ein flacher Postkasten wird angebracht, wenn die Platzverhältnisse nicht gerade üppig sind. Enge Zugänge zum Haus oder ein schlauchähnlicher Vorgarten bzw. ein sehr schmaler Weg zur Tür bieten links und rechts wenig Platz für die Gestaltung des Eingangsbereiches. Ein in Länge und Breite großformatiger Briefpostkasten mit geringer Tiefe sorgt dafür, dass Briefumschläge und sonstige Postsendungen nicht geknickt werden und dadurch weniger Platz benötigen.
Zaunbriefkasten
Ist der Weg von Eingangstor bis zum Haus gar zu lang, lohnt sich die Installation eines Spezialbriefkastens für Zäune aller Art. Als Zaunbriefkästen bezeichnet man auch solche Boxen, die einfach auf das Gitter oder die Zaunelemente aufgeschraubt werden. Die Post wird dabei wie beim normalen Modell ebenfalls an der Vorderseite entnommen. Wird der Kasten direkt in den Zaun integriert und ein bestimmter Bereich darin ausgespart, um ihn dort einzusetzen, kann die Post-Entnahme an der Rückseite erfolgen. Ein Zaunbriefkasten wird meist an einer ungeschützten Stelle montiert, ist nicht überdacht und hat deshalb keinerlei Wetterschutz. Deshalb sollte man beim Kauf auf haltbare Materialien achten, die nicht rosten können. Ein korrosionsbeständiges Edelstahl-Behältnis für den Zaun wird unbeschadet jede Witterung überstehen und fügt sich zudem harmonisch ins Umfeld ein. Man sollte darauf achten, dass der Briefschlitz dicht schließt und nicht zu leicht aufschwingt. So kann Regenwasser nicht ins Innere eindringen. Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn der Briefeinwurf sowie die Tür zusätzlich mit einem Gummi abgedichtet sind.
Briefkastenanlagen
Eine Briefkastenanlage ermöglicht es, die Post für viele verschiedene Empfänger schnell und einfach zu sortieren. Für jede Wohnung steht ein Briefkasten zur Verfügung. Dabei kann die Art der Anlage sehr variabel sein. An Rohrständern befestigt, wird sie zur freistehenden Standanlage. Im Hausflur aufgehängt, findet man in Wohnanlagen oft eine Wand-Brieffachanlage für viele Mieter. In Wohnanlagen und großen Gebäudekomplexen ist es natürlich besonders wichtig, dass jeder Einzelpostkasten gut lesbar beschriftet ist. Fächer für Namensschilder, die sich unkompliziert neu bestücken lassen, erleichtern die Arbeit des Hausverwalters enorm. Der Briefzusteller wird ebenfalls dankbar sein, wenn alle Namen auf einen Blick gut sichtbar sind. Briefpostanlagen aus Edelstahl eignen sich besonders gut für ungeschützte Standorte. Wird die Anlage in unmittelbarer Nähe der Hauswand aufgestellt oder dort hängend befestigt, leistet sie in der Ausführung Stahlblech verzinkt und lackiert sehr gute Dienste und wird viele Jahre lang gut aussehen. |